Der Handel mit Finanzprodukten auf Marge birgt ein hohes Risiko und ist nicht für alle Anleger geeignet. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie die Risiken vollständig verstehen und Ihr Risiko angemessen steuern.

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CySEC

Skilling Ltd. ist durch die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) unter der CIF-Lizenznummer 357/18 zugelassen und wird durch diese reguliert.

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FSA

Skilling (Seychelles) Ltd. ist durch die Financial Services Authority (FSA) unter der Lizenznummer SD042 zugelassen und wird durch diese reguliert.

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Sechs Schritte zum Erstellen eines Handelskonzepts

Wie das Sprichwort sagt, "Wenn Sie nicht planen, planen Sie zu scheitern". Natürlich ist das Erstellen eines Handelskonzepts keine Garantie für den Erfolg - aber es bringt Sie zumindest auf den richtigen Weg!

Mit einem starken Handelskonzept werden Sie sehen, welche Trades Sie eröffnen sollten und wann - und vor allem warum. Es nimmt viel Stress aus Ihrem tagtäglichen Handeln und gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ergebnisse gegen zu messen.

Schritt 1: Wählen Sie Ihren Handelszeitrahmen

Der Zeitrahmen, den Sie für Ihr Handeln wählen, beeinflusst alles, von der Häufigkeit, mit der Sie Trades eröffnen, bis hin zur Art der anzuwendenden Analyse. Mit anderen Worten, Sie müssen entscheiden, welche Art von Trader Sie sein wollen (obgleich dies nicht für Ihre gesamte Handelskarriere in Stein gemeißelt sein muss).

Ein langfristiger Trader:

  • Betrachtet Tages-, Wochen- und Monatsdiagramme
  • Muss Märkte nicht täglich beobachten
  • Lässt Positionen über Wochen oder Monate geöffnet
  • Ist weniger anfällig für unerwartete Preisbewegungen und Marktvolatilität
  • Macht gerne eine Reihe an fundamentalen Analysen
  • Fügt Stop-Loss und Take-Profit-Orders hinsichtlich des Risikomanagements hinzu

Ein kurzfristiger Trader:

  • Betrachtet Tages- und längerfristige Intraday-Diagramme, bis zu vier Stunden
  • Überprüft den Markt täglich
  • Bevorzugt technische Analyse über Fundamentalanalyse
  • Hofft, den nächsten (kleineren) Trend in den Diagrammen mitzunehmen

Ein Intraday-Trader:

  • Betrachtet kürzfristigere Intraday-Kurse, wie Stunden-, 15-Minuten- und Fünf-Minuten-Diagramme usw.
  • Analysiert Diagramme regelmäßig
  • Ist anfälliger für unerwartete Preisbewegungen und Marktvolatilität
  • Öffnet und schließt Positionen normalerweise innerhalb eines Tages

Sie haben nicht die Zeit, die Märkte jeden Tag zu überprüfen? Dann sollten Sie darüber nachdenken, ein "längerfristiger" Trader zu werden. Sie machen gerne viele Trades in regelmäßigen Abständen - dann sind Sie im Herzen wahrscheinlich eher ein Tagestrader.

Neu im Handel?

Oftmals kann es eine gute Idee sein, als langfristiger Trader zu beginnen. Wenn Sie eine Position länger halten, haben Sie die Chance, Marktvolatilität heil zu überstehen. Und, vorausgesetzt Sie haben einen sinnvollen Stop Loss gesetzt, können Sie es sich ersparen, die Märkte mehrmals täglich überprüfen zu müssen. Wenn Ihr Vertrauen ansteigt, können Sie zu kürzeren Zeitrahmen übergehen.

Schritt 2: Wählen Sie Ihre Handelsindikatoren

Viele Händler bevorzugen zwei oder drei verschiedene Indikatoren - und erhalten ein positives Signal von mehr als einem von diesen, bevor sie einen Trade eröffnen. Weitere Informationen zu Indikatoren finden Sie unter Technische Analyse.

Schritt 3: Wie viel Risiko können Sie eingehen?

Einige Ihrer Trades werden Verlierer sein - das ist schlicht eine Tatsache des Handels. Was Sie aber kontrollieren können, ist wie viel Sie pro Trade bereit sind zu verlieren und wie Sie Ihre Risiken mindern können.

Weitere Informationen zum Risikomanagement finden Sie in diesem Artikel.

Schritt 4: Entscheiden Sie, wann Sie Trades öffnen und schließen

Dies wird auch als Definition Ihrer Ein- und Ausstiegspunkte bezeichnet - es ist eine große Kunst, Ihre Trades richtig zu timen, um Ihre potenzielle Gewinne zu maximieren.

Grundsätzlich sollten Sie ein Ziel für jeden Trade definieren und an diesem Punkt schließen (Gewinnmitnahme). Ebenso definieren Sie den maximalen Verlust, den Sie bereit sind in kauf zu nehmen, und legen diesen als Ihren (potenziellen) Austrittspunkt fest (Verluste eingrenzen).

Dazu gibt es verschiedene Ansätze:

  • Setzen Sie einen Stop-Loss - damit Sie mit einem "kleinen (oder kleineren) Verlust" aus dem Trade aussteigen und keinem großen.
  • Setzen Sie einen Trailing-Stop-Loss - sodass Sie, falls der Markt sich gegen Sie wendet, automatisch aussteigen und bereits erwirtschaftete Gewinne schützen.
  • Legen Sie einen Take-Profit fest - erreicht Ihre Position also Ihr vorher gesetztes Ziel, steigen Sie automatisch aus und nehmen Ihre Gewinne mit.

Möglicherweise planen Sie auch einen Trade aufgrund von Börsennachrichten oder makroökonomischen Daten zu eröffnen oder zu schließen. Zum Beispiel: "Ich werde den Trade schließen, falls die US-Notenbank die Zinssätze anhebt."

Was auch immer sich entscheiden, sollten Sie sicherstellen, dass Sie immer an Ihren Ein- und Ausstiegspunkten festhalten. Es kann verlockend sein, einen Trade zu früh zu schließen (wenn Sie nervös werden) oder einen Trade zu lange zu halten (wenn Sie gierig werden). Aber wenn Sie Ihren Trade auf solide Recherche und starke Analyse gestützt haben, sollten Sie es genauso zu Ende führen.

Schritt 5: Schreiben Sie Ihren Plan auf und halten sich daran

Schreiben Sie Ihren Plan auf. Es mag albern klingen, aber einen Stift in die Hand zu nehmen und Ihren Plan zu Papier zu bringen, wird Sie zu einem disziplinierten Trader machen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich auch an den Plan halten, den Sie gewissenhaft erstellt haben.

Schritt 6: Testen, testen, testen (und nochmals testen)

Haben wir erwähnt, dass Sie testen sollten? Sie können auf keinen Fall wissen, ob Ihre Strategie profitabel ist, wenn Sie sie nicht zuerst testen. Beginnen Sie mit einigen Rückvergleichen. Dies bedeutet, Sie gehen Marktdaten der Vergangenheit durch und sehen, ob Ihre Strategie einen Gewinn oder Verlust über einen bereits vergangenen Zeitraum (z. B. letzte Woche) erzielt hätte.

Sobald Sie Ihre Strategie wie oben beschrieben getestet haben, sie optimiert und gegebenenfalls erneut getestet haben, sind Sie bereit. Wenn Sie neu im Handel sind, sollten Sie vielleicht erst einmal ein Demo-Konto ausprobieren, bevor Sie echtes Geld riskieren. Machen Sie sich mit der Handelsplattform vertraut und gewöhnen Sie sich an den Nervenkitzel des Handels. Sobald Sie sich bereit fühlen, wenden Sie Ihre Strategie auf den echten Märkten an.